Mich quält die ewige Frage: Was ist normal?
Welche Statuten und Regeln legt unsere Gesellschaft fest? und Muss ich mich danach richten?
Ich war immer anders und wurde dafür verteufelt, wenn ich mir also fieberhaft einrede ich sei normal, all die Stimmen verdränge, die Zettel, die Ängste, die Vergangenheit und das Geschrei überdecke ich nur, was eigentlich offensichtlich ist.

Neulich saß ich mit einigen Freunden im Auto und jemand sagte zu mir: Du bist doch ein ganz normales Mädchen. Normal?
Meine Eltern haben mich gehasst, meine Mutter hat immer gesagt, es wäre ihr lieber ich wäre tot. Aber jetzt bin ich weit weg von all dem und kann mich entfalten, frei sein. Und endlich verspüre ich den Drang zu hinterfragen was ich sonst für normal hielt.

Aber am ende komme ich immer wieder auf das zurück was mir gesagt wurde. Ich wäre liebe allein, ohne diese Stimmen, die mich immer begleiten. Ich wünschte mir, ich wäre normal... gar nicht ver-rückt.

Ja, Zweifel sind nötig, aber ich wünschte ich könnte kurz durchatmen, ganz frei, ganz ohne den Druck auf mir und sagen: Mir geht es gut. An einem schönen Sommertag. Aber ich kann es nicht, weil diese Zweifel nagen... und nagen...
Und wenn ich multiple bin, wer bin ich dann? Wie ist mein Name?
Auf meinem Ausweis steht ein Name und die Menschen habe mich lange mit diesem Namen angesprochen, aber ich fühle mich nicht verbunden, als würde ich schweben, als wäre ich nicht verwurzelt und mir gelingt die Identifikation nicht.
Ich schweife ab... glaube ich, hab den Faden verloren...

Zweifel... ich zweifle daran wer ich bin... an meiner Umwelt, an mir selbst. Durch die Scheiben scheint die pralle Sonne... unwirklich. Unrealistisch...
Meine Zweifel. Mein Name.

13.5.08 14:20
 


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